Kirchengemeinde St. Marien Heiligenstedten
Kirchengemeinde               St. Marien Heiligenstedten

St. Marien

Mit zu den ältesten Kirchengründungen im nordelbischen Raum gehört die
St. Marien - Kirche zu Heiligenstedten.

Als Ansgar 831 das Bischofsamt in Hamburg übernahm und dieses ihm 834 durch Kaiser Ludwig den Frommem (814-840) bestätigt worden war, fand er vier Taufkirchen vor. Zu diesen zählt neben Hamburg, Meldorf und Schenefeld auch Heiligenstedten. Einen noch früheren Hinweis auf die Existenz der Kirche finden wir in der Mitteilung, dass Ansgar bereits vor Antritt seines Bischofsamtes Reliquien in Hamburg und Heiligenstedten habe niederlegen lassen. So sind es in Heiligenstedten die Gebeine des heiligen Maternianus, eines Reimser Bischofs, gewesen. Diese Tatsache mag zur Namensgebung von Heiligenstedten geführt haben. Und noch etwas spricht für die frühe und herausragende Lage der Kirche am rechten Ufer der Stör. Etwa einen Kilometer von der Kirche entfernt ist in Richtung Itzehoe am gelichen Ufer die Esesfeldburg zu suchen. Diese war 810 auf Veranlassung Karls des Großen durch den Grafen Egbert von Stade aus angelegt worden. Der Übergang der kaiserlichen Macht über die Elbe begünstigte gewiss die Ausbreitung des Christentums im Norden.

Der jetzige Kirchenbau stammt aus dem Ende des 13. Jahrhunderts. Im Jahre 1580 wurde die Kirche stark verändert und erhielt das heute bestehende Aussehen. Bis 1826 lag die Kirche im Außendeich, früher auf einer kleinen Wurth. Zu den wertvollen Einrichtungen gehören zwei Marienbilder (Früh- und Spätgotik), der Altar (1580), die Triumphgruppe (1598), die Bronzetaufe (1638) und die Kanzel (1648).

Noch heute besteht das aus dem Jahre 1400 herrührende Patronatsverhältnis zu dem Kloster Itzehoe.

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